Klassische Massagetherapie

Die Massage dient der mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur. Durch Streichungen, Knetungen, Reibung, Klopfungen und Walkungen werden Dehnungs-, Zug- und Druckreize gesetzt, die sich auf die behandelnde Stelle, den gesamten Organismus und letztendlich auch auf die Psyche auswirken.
Auf diese Weise können Verspannungen, Verklebungen und Narben gelöst werden. Durch eine gesteigerte lokale Durchblutung wird der Zellstoffwechsel angeregt und Schmerzen gelindert. Aufgrund der Beeinflussung des vegetativen Nervensystems werden auch die inneren Organe stimuliert. Es kommt zur psychischen Entspannung des Patienten und somit zur Reduktion von Stress, dies kann gleichzeitig Blutdruck und Pulsfrequenz senken.

Die „Kunst der Berührung“, wie die Massage auch genannt wird, gehört zu den Behandlungsformen, mit denen dem Menschen Kraft und Vitalität zurückgegeben werden sollen. Der Hauptzweck liegt darin, die Harmonie des Organismus durch regulierende Techniken der Berührung zu bewahren oder wiederherzustellen. Die klassische Massage ist ein Konzept aus fünf verschiedenen Handgriffen auf der Haut, Streichungen, Knetungen, Reibungen, Klopfungen und Schüttelungen. Es sind verschiedene Wirkungen möglich: Durchblutungsförderung, Aktivierung des Immunsystems, Stimulation des vegetativen Nervensystems, verbesserte Narbenheilung, Muskelentspannung und die daraus resultierende Verbesserung der Beweglichkeit des Bewegungsapparates sowie Senkung der Stresshormone im Blut.